Neues zu sehen

In der Vergangenheit haben wir eher an Details an dieser Website geschraubt. Aber heute ist etwas Großes dazu gekommen!

Zwei Videos haben wir hochgeladen, um euch zu zeigen, was wir wirklich machen. Wir schreiben viel rum, ja, aber was ist das gegen das Erleben?

"Gleich" (c) Laura Köhler, Ausschnitt
„Gleich“ (c) Laura Köhler, Ausschnitt

In der letzten und in der nächsten Zeit ist bei uns die Arbeit in der Stadtmission mit dem Projekt OPeRA im Vordergrund. Wir spielen die Geschichte von Maria und Martha und verändern sie, wo wir nur können:
Was wenn beispielsweise Martha ihrer Wut freien Lauf lässt? Was wenn Jesus einen schlechten Tag hat? Eine Antwort auf die erste Frage lässt sich hier beobachten.

Weitermachen und Tee trinken
Katharina als Psychiaterin bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Rostock 2018

Und dann läuft weniger sichtbar, aber immer gegenwärtig noch unser Projekt zu Borderline nebenher. Bei der Langen Nacht des Wissens haben wir dieses Jahr eine kleine Performance auf die Bühne gebracht. Ein etwas beklemmender und auch ein poetischer Ausschnitt ist hier zu sehen.

Routine?

Vor ziemlich genau einem Jahr fand die Premiere von Neun Nonnen fliehen unter der Regie von Katharina statt. Unglaublich, dass das schon ein Jahr her ist!

Damals hatte sie an der Theologischen Fakultät in Rostock alle schauspielinteressierten Studierende und den Chor und die Bläsergruppe zusammen geholt und ein Theaterstück auf die Bühne gebracht; nicht nur nach Vorlage sondern mit eben so viel selbst geschriebenen Texten.

Wir wollen Texte nicht starr stehen lassen, wir wollen sie ins Gespräch bringen.

Heute findet seit langem eine Probe statt für den Resilienz-Workshop bei der Stadtmission, es folgen Auftritte im August, September, bis 2019 treten wir hier immer wieder auf.

Kommt deshalb langsam Routine in unsere Arbeit? Oh, nein. Nebenher entsteht weiter das Textbuch zur großen geplanten Borderline-Performance, was uns wirklich viele Gedanken kostet und viel Freude bringt. Unsere Arbeit an einem Stück zur Thematik von Psychose geht schrittweise weiter, wahrscheinlich wird Hiob hierbei eine Rolle spielen.

Und dann noch das persönliche Leben. Victor zieht am Samstag aus Rostock nach Hamburg. Was wird das wohl mit der Theaterarbeit machen? Wir werden es sehen. Der Umzug wird die Arbeit sicher nicht beenden, aber mindestens so sicher wird er sie verändern. Wir sind gespannt.

Aber wenigstens für die Auftritte in der Stadtmission wird Victor nach Rostock kommen. Und außerdem, wenn ihn die Sehnsucht packt: nach Rostock, nach Katharina und nach einer guten Portion Dichten und Denken und Theater.

Zwei auf Zwei

Wir haben den zweiten Preis beim Kommunikationswettbewerb der Langen Nacht des Wissens gewonnen. Was für ein Erfolg. Viel schöner aber war, wieviele Leute unsere Auftritte besucht haben. Und dass im Raum deutlich zu spüren war, dass das, was wir wollten, geklappt hat: nämlich unser Publikum in die Gefühlswelt der Borderline-Betroffenen hineinzuziehen. So kam auch der Applaus am Ende zögerlich. Ein Jurymitglied meinte danach:

„man war da so mit drin. Und dann hat man sich am Ende schon gefragt: kann man da jetzt zu applaudieren? Vielleicht wäre am Ende Stille angemessen gewesen.“

Das ist wohl so. Aber wir wollen auch laut sein dafür, dass die Betroffenen wieder aus voller Kehle singen können. Wie unser Korax.

Morgen ist es soweit.

Wir haben unseren Szenen und Worten den letzten Schliff gegeben und fiebern auf morgen hin. Denn da starten wir bei der Langen Nacht der Wissenschaften!

Um 18:30 Uhr, 19:30 Uhr und 20:30 Uhr werden wir im Hauptgebäude der Universität Rostock einen Vortrag über Borderline halten, illustriert mit Theaterszenen.

In 20 Minuten könnt ihr grundlegende Informationen erfahren und euch mit hineinziehen lassen in die emotionale Welt einer Borderlinerin und ihres Umfelds. Mehr verraten wir noch nicht.

Der Eintritt ist frei und wir freuen uns auf euch!

Bis morgen!

Entwicklung

Es entwickelt sich einiges: gestern haben Volt und Katharina zusammen gesessen und am Vortrag zum Thema Borderline gefeilt, den ihr bei der Langen Nacht des Wissens erleben könnt (ihr findet uns im Programm auf Seite 9 und 15). Und die Website wird immer umfangreicher mit all den Auftritten, die wir in der Vergangenheit gemacht haben und seit gestern auch mit dem ersten kleinen Video von Volts Musik.

Lange Nacht der Wissenschaften 2018 Plakat
Lange Nacht der Wissenschaften 2018

Es macht riesigen Spaß zu merken, wie routiniert wir mittlerweile in unserer Arbeitsweise sind. Nach ein paar Jahren gemeinsamer Theaterprojekte haben wir ein Gefühl dafür entwickeln können, wie der andere beim Texten tickt und beim Arbeiten strukturiert ist.

Und dennoch ist jedes Projekt neu und aufregend. Wir lesen uns in eine Thematik ein, erforschen verschiedene Denkrichtungen und Perspektiven. Wie jetzt zum Beispiel bei Borderline: es ist einen großen Unterschied, ob ich ein Buch von Betroffenen oder über Betroffene lese.

Mit all dem – den Fakten und den Emotionen – wollen wir euch in Kontakt bringen, am 26. April spielen wir für euch im Uni Hauptgebäude in Rostock!

Bis spätestens dahin!
Katharina und Volt

 

Aufbruch

Hier sind wir mit einer eigenen Website. Fühlt sich spannend an. Bisher haben wir uns immer auf unseren FreundInnen, KollegInnen, der Universität und ihren Internetseiten ausgeruht.

Aber wir gehen einen eigenen Weg, oder eher viele eigene Wege. Und dafür ist es gut, wenn wir uns hier auch eigenständig präsentieren. Also voila! Da sind wir.

Aber wir sind ja nicht nur im Internet. Wir machen Theater, Vorträge und Musik. Ganz in echt.
Und am 26.04. findet in Rostock die Lange Nacht des Wissens statt.

Das Programm ist noch nicht draußen, aber wir werden dabei sein! Es wird um Borderline gehen. Was? Borderline? Komm vorbei und werde klüger.
Du kennst dich mit dem Thema hervorragend aus? Ich glaube, sowas hast auch du noch nicht gesehen! Kommt also vorbei am 26.04., Universitätsplatz 1, Raum 218.