Gipfel und Plateau

Nach zwei Jahren, nach der am Anfang völlig irrsinnig klingenden Idee vor den führenden Köpfen der deutschen evangelischen Ethik aufzutreten, haben wir am Samstag tatsächlich Premiere gehabt!

Wir haben ein Theaterstück zur Thematik der Borderline-Erkrankung geschrieben, und hier gehen die Fragen schon los: Was ist denn eigentlich krank? Ist der Begriff stigmatisierend? Mit welchem Recht drücken wir manchen Menschen Stempel auf und anderen nicht? Was sind Vorteile und Nachteile von Diagnosen?

Aufgetreten sind wir bei einer Tagung der Evangelischen Akademie in Loccum. Das Thema hätte kaum besser passen können: „Was ist denn eigentlich normal?“

Vor Ort wurde über Körperethik, Bioethik, Tierethik, Medienethik und alles dazwischen gesprochen. und dann wir mit unserem Theater. Ein Teilnehmer sagte hinterher zu uns:

Die Vorträge waren gute Worte, aber ihr wart die Seele der Tagung.

Vielen Dank für dieses großartige Kompliment.

Nach dem Auftritt waren wir kurz erschöpft, aber es geht direkt weiter. Katharina schreibt über die Arbeit des Theoskops aber auch ihre anderen Projekte einen Artikel für die Praktische Theologie an der Uni Rostock, Victor tritt heute Abend als Volt On Aire beim Song Slam im Grünen Jäger in Hamburg an.

Und direkt danach wartet schon die Arbeit an dem Buch, das wir zusammen mit dem Theaterstück veröffentlichen wollen.

Seid also weiter gespannt!
Euer Theoskop

Ziel in Sicht

Hallo liebe Menschen!

Wir hatten in letzter Zeit wenig neue Beiträge hier auf unserer Seite. Bei Volt On Aire ist ein Video dazu gekommen, schaut es euch gerne mal an.

Ansonsten sitzen wir gerade mit Hochdruck an dem Textbuch zu unserem Borderline-Projekt. Ein Thema das seit der Gründung des Theoskops immer wieder zwischen uns aufgekommen ist, zu dem wir seit einem Jahr Texte produzieren, streichen, verändern und so weiter.

Am 8. Dezember ist es soweit: Premiere in Loccum bei der Ethiktagung. Drückt uns die Daumen, danach gibt es sicher das eine oder andere Bild zu sehen.

Und ihr braucht nicht traurig zu sein, wenn ihr am 8.12. nicht in Loccum seid: Wir werden das Stück sicher auch noch zu anderen Gelegenheiten aufführen, denn uns liegt wirklich etwas an der Aufklärung über das Thema und auch an der Fragestellung, wer oder was eigentlich krank ist. Oder normal.

Bis bald!
Katha und Victor